👃 Düfte und Ätherische Öle - wie sie unser Leben bereichern können

👃 Düfte und Ätherische Öle - wie sie unser Leben bereichern können

In unserer hoch technisierten Welt gibt es Pillen und Medikamente gegen alles. Wir haben ein gesundheitliches Problem? Dann wird eben eine Tablette genommen - fertig. Doch es gab Zeiten, da war das mit der Medizin von heute nur ein ferner Traum. Daher probierte man die unterschiedlichsten Pflanzen, Kräuter und Mineralien auf ihre Wirkung hin aus. Und siehe da: Mutter Natur hat zahlreiche Medikamente in der Umwelt platziert. Manche von ihnen wirken sehr heftig, andere nur ganz sachte. Einige nimmt man ein, andere inhaliert man oder reibt sie sich auf die Haut. Wir werfen heute mal einen Blick in die Welt der Düfte und sehen uns an, was mit ihnen so alles machbar ist. 

Düfte - was bewirken sie im Körper?

Unser Körper besteht bekanntermaßen aus Zellen. Sie alle werden mit Hilfe von chemischen Prozessen betrieben. Um diese Abläufe zu verstehen, studieren Menschen über Jahre Medizin. Und doch wissen sie bei weitem noch nicht alles. Wenn wir Medikamente einnehmen, dann sorgen wir dafür, dass die Chemie im Körper beeinflusst wird. Der Blutdruck lässt sich zum Beispiel mit Betablockern senken. Oder der Blutzucker mit Insulin. Mit Antibiotika dagegen tötet man Erreger, die uns befallen haben. Fest steht: Durch gezielte Eingriffe in unsere Körperfunktionen ist es der Medizin möglich Reaktionen auszulösen, die uns heilen oder unser Wohlbefinden verbessern. 

Genau das gleiche können Düfte auch - auf ihre ganz eigene Weise. Denn hinter Düften und Aromen usw. stecken ebenfalls chemische Verbindungen. Manche von ihnen riechen einfach herrlich, wie die von Happysmell. Mit einem Aroma Diffuser im Raum verteilt, ändert sich sofort die gesamte Atmosphäre. Hier zu sehen im Video:

Andere dagegen haben echte medizinische Konsequenzen, weil sie die Funktionen des Körpers beeinflussen. Wir zeigen einige davon. 

Düfte und Aromen - wie können sie helfen?

Medizinische Vorteile von Düften und Aromen nutzt die Menschheit schon seit Jahrtausenden: 

Bereits aus dem alten Ägypten wurde überliefert, dass sich die reichen Menschen in Duftölen badeten. Sie pflegten ihre Haut damit und wollten ihre Attraktivität erhöhen. Manche Duftnoten wirkten nahezu aphrodisierend auf das andere Geschlecht. In einer Zeit, wo für Frauen Status hauptsächlich durch Heirat erreichbar war, nicht unbedeutend. 

Im alten Rom hieß es, dass der Geruch von Basilikum sofort die Laune hebt. Wer das mal selbst an einem frischen Strauch probiert, der wird das spüren. Dieses einzigartige Aroma ist so intensiv. Offenbar beeinflussen die darin enthaltenen Duftstoffe das Gehirn an einer Stelle, welches für die Produktion von Glückshormomen zuständig ist. Die Römer verwendeten es gezielt bei Zeitgenossen mit depressiven Phasen. 

Wer früher Probleme mit der Atmung hatte, dem halfen Efeublattextrakte. Die darin enthaltenen Stoffe bewirken eine Entspannung der Atemwegsmuskulatur, so dass sich die Bronchien erweitern. Damit wird die Atmung wieder möglich. 

Der Duft von von Zitronen bewirkt eine Verbesserung der Laune. Vanille dagegen vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit. Öl aus Eukalyptus löst Verschleimungen. 

Alte medizinische Bücher haben ganze Kataloge von solchen Hinterlassenschaften in sich gespeichert. Manche sind wissenschaftlich überprüft, viele jedoch nicht. Doch wer etwas über sie weiß, der kann sie heute für sich nutzen. 

Fazit

Düfte und Aromen sind letzten Endes chemische Verbindungen, wie jede andere auch. Dementsprechend können einige von ihnen an verschiedenen Stellen des Körpers andocken, und ihre positive Wirkung entfalten. Oder, sie sprechen ganz bestimmte Areale im Gehirn an, so dass sie gezielt bestimmte Emotionen auslösen. 

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